Die Florianikapelle - Ein Andenken für die Ewigkeit

Nach eineinhalbjähriger intensiven Vorbereitung wurde die Florianikapelle und die Florianiglocke in einem festlichen Gottesdienst - musikalisch gestaltet von der "Koschatwiege" und der Trachtenkapelle Patergassen - von Msgr. Dr. Anton Granitzer eingeweiht.

Unter dem Ex-Kommandanten OBI Robert Knapp haben die Kameraden der FF Zell-Gurnitz Geist, Herz und Hand eingesetzt, Phantasie und Kreativität walten lassen, um dieses Werk in so großartiger Weise entstehen zu lassen und mit der Weihe zum Abschluss zu bringen.


Für die Gestaltung des Altars war Tischlermeister Dietmar Malle verantwortlich. Die restliche künstlerische Gestaltung oblag Friedrich Kach. Der gebürtige Unterkärntner lebt seit rund 20 Jahren in Gurnitz. "Das Herzstück der Kapelle ist die Florianifigur, der Schutzpatron der Feuerwehrleute und zahlreicher anderer Berufsstände", sagt Kach.


Die Sage des Heiligen Florian wird in der Kapelle durch verschiedene Skulpturen nacherzählt, die allesamt von ihm geschaffen wurden. Vor Kurzem hat er einen Betrieb in Wien übernommen, der auf die Herstellung von sakraler Kunst spezialisiert ist. "Ich fertige aber auch Bauernmalereien und Radierungen an und bin schon seit rund 38 Jahren künstlerisch tätig", erzählt Kach.


Die Gestaltung der Kapelle lag ihm sehr am Herzen, da er sich lange mit der Sage des Heiligen Florian beschäftigt hat. Nun hofft er, dass viele Menschen nach Gurnitz kommen um die Kapelle zu sehen.

 

Gurnitz ist nun um eine Sehenswürdigkeit reicher.  "Über eineinhalb Jahre dauerte die Planungs- und Bauphase. Die ganze Kapelle wurde durch Spenden finanziert", ist Oberbrandinspektor Robert Knapp stolz.

Die Arbeitsleistung erbrachten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gurnitz. Das Baumaterial wurde mit Hilfe von Geldspenden der Bevölkerung und der Politik und sowie durch das Projekt "Novicus" aufgebracht.




Auch Oberbrandinspektor Knapp ist es wichtig, dass die Florianikapelle für alle da ist: "Es ist keine Kapelle für die Feuerwehr, sondern eine Kapelle von der Feuerwehr für alle Menschen."


Die Kapelle ist öffentlich besuchbar. Sie befindet sich unmittelbar neben dem Rüsthaus.